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Radwegeplanung Donauwörth: Neues aus dem Stadtrat

Radwegeplanung Donauwörth: Neues aus dem Stadtrat

Donauwörth macht Fortschritte beim Radverkehr. Der Stadtrat hat Prioritäten gesetzt, Fördermittel wurden beantragt und konkrete Projekte sind in Planung oder bereits umgesetzt. Im Folgenden eine Zusammenfassung der wichtigsten Entscheidungen und Hintergründe für Radfahrerinnen und Radfahrer.

Donauufer-Radweg als Schwerpunkt bis 2026

Das wichtigste Vorhaben ist der neue Radweg entlang des Donauufers. Im Rahmen des Projekts City River sind rund 1,8 Kilometer neue Radinfrastruktur geplant, mit einer geplanten Umsetzung für 2026. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 764.000 Euro; bis zu 75 Prozent davon sollen über Fördermittel der Regierung von Schwaben gedeckt werden. Der Entwurf wurde bereits bei der Förderstelle eingereicht.

Oberbürgermeister Jürgen Sorré betonte, dass Baumaßnahmen am Donauufer eine neue Situation geschaffen haben, die diese Radwegführung erst ermöglicht. Der Bauausschuss stimmte einstimmig für dieses Projekt, nachdem aktuell Fördermittel nur für ein Projekt vergeben werden können.

Beim Thema Baumschutz wurde festgehalten, dass für den Eingriff Kompensationsmaßnahmen vorgesehen sind: Es sollen neue Bäume in doppelter Anzahl gepflanzt werden, um Infrastruktur und Stadtgrün in Einklang zu bringen.

Zirgesheimer Straße vorerst zurückgestellt

Ein weiterer geplanter Radweg entlang der Zirgesheimer Straße wird vorerst nicht umgesetzt, da die verfügbaren Fördermittel nur für ein Vorhaben eingesetzt werden können. Stattdessen werden kurzfristige, pragmatische Alternativen geprüft, etwa Schutzstreifen auf der Fahrbahn oder verbesserte Beschilderung.

Lückenschluss auf der B25 bereits fertiggestellt

Positive Nachrichten gibt es vom Lückenschluss auf der Bundesstraße 25 zwischen Ebermergen und Donauwörth: Eine 3,8 Kilometer lange Lücke im Geh- und Radwegenetz wurde 2025 geschlossen. Die Kosten lagen bei etwa 0,3 Millionen Euro. Die Verbindung verbessert die Anbindung zwischen Ortschaften und ist besonders für Pendelnde relevant.

Landesgartenschau 2028 als Impulsgeber

Die Landesgartenschau 2028 wird als zusätzlicher Motor für Investitionen in die Radinfrastruktur gesehen. Ziel ist es, insbesondere die Altstadt besser anzubinden und das Gesamtnetz bis zur Gartenschau attraktiver und durchgängiger zu gestalten. Der Grundsatzbeschluss des Stadtrats zur Verbesserung des Radverkehrs bildet die politische Grundlage dafür.

Bedeutung für Radfahrende

Insgesamt verbessert sich das Radnetz in Donauwörth: neue Strecken, geschlossene Lücken und politische Entscheidungen schaffen bessere Bedingungen für Alltagspendlerinnen und Pendler sowie Freizeitfahrende. Die Maßnahmen erhöhen Sicherheit und Komfort und fördern den Umstieg aufs Rad.

Als lokaler Fahrrad- und E-Bike-Fachhändler begleitet Zweirad-Uhl diese Entwicklungen aktiv: In der Werkstatt und in Beratungsgesprächen helfen wir bei der Auswahl des passenden Fahrrads oder E-Bikes für die neuen Strecken. Auch Leasing-Angebote können den Umstieg erleichtern.

Kontakt und Beratung

Wer Fragen zur Auswahl eines Fahrrads oder E-Bikes für die neuen Routen hat oder eine Beratung wünscht, kann das Kontaktformular von Zweirad-Uhl nutzen. Wir unterstützen bei der passenden Ausstattung für Alltag und Freizeit.

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